Für weitere Informationen zu Hans Martin und bei Interesse an Publikationsrechten, Aufführungsrechten, Notenmaterial, CDs, etc. wenden Sie sich bitte direkt an
Johannes Martin, Conventus Musicus) eMail - siehe auch unter Kontakt.

Weiterführende Informationen (Auswahl)

Eintrag in der deutschen Wikipedia unter Hans_Martin Komponist

- Hier im Blog weiterlesen: Aus dem Leben von Hans Martin (Komponist)

- Hans Martin Werke-Verzeichnis (PDF)

- Weihnachtskantate kehrt nach Atkarsk zurück
Saratovskie vesti 8-Mai-2007, Atkarsk Gazetta 19-Mai-2007

- Sammlung zu Johanna Wolff, aka Hanneken (1858 - 1943)

mehr | weiterlesen unter Biographie

28.03.2012

Pater Notker (Josef Anton) Klenk O.F.M. *1907 - † 1982


Im März 2012 fanden wir über einen Spiegel-Bericht vom 3. Juni 1959 einen Hinweis über die Rückkehr aus der russischen Gefangenschaft in das Franziskanerkloster Landshut (im April 1949). Eine telefonische Kontaktaufnahme mit P. Rainer Luber und Sr. Hedwig Scharnagl (beide Landshut) führte uns zur deutschen Franziskanerprovinz (München).

Von dort erhielten wir eine Kopie des Eintrags  zu P. Notker im Totenbuch der Provinz und zwei Fotos.


Quelle: Archiv der dt. Franziskanerprovinz, München

Aus dem Totenbuch der deutschen Franziskanerprovinz (Seite 246)

P. Notker (Josef Anton) Klenk  † 08.07.1982

"P. Notker wurde am 8.02.1907 im Königreich Württemberg in Erlenbach bei Neckarsulm geboren als Sohn des Eisenhändlers Franz Karl Klenk und dessen Ehefrau Pauline, geb. Kappes ..." "Kardinal Michael Faulhaber weihte ihn am 26.07.1932 in St. Michael zum Priester ..."

"P. Notker wurde, nach kürzeren Einsätzen in Vierzehnheiligen (1934), Volkersberg (1934/1935) und Nürnberg (1935/1936), am 14.08.1936 in das Kloster Landshut versetzt, dem er bis zu seinem Tode angehörte. Durch sein Temperament und seinen kritischen Sinn konnte er in den Jahren des Hitlerreiches viele in ihrem Glauben ermutigen - und zog sich auch prompt im Februar 1940 drei Monate Haft zu. Anschließend wurde er zum Sanitätsdienst eingezogen und in Rußland meist auf vorgeschobenen Hauptverbandsplätzen eingesetzt ..." 

Wann, wo und unter welchen Umständen P. Notker in Rußland gefangen genommen wurde, ergibt sich aus der kurzen Vita der Franziskanerprovinz nicht. Im November des Jahres 1944 jedenfalls, war er im Gefangenen-Hospitals Atkarsk als Sanitäter eingesetzt und hat dort mit Hans Martin die Texte für die Atkarsker Weihnachtskantate  zusammengestellt, die Hans Martin für die Weihnachtsfeier 1944 der Kriegsgefangenen, russischen und deutschen Ärzte im Gefangenen-Hospitals Atkarsk vertont, einstudiert und mit seinem Männerchor und Solisten zur Aufführung gebracht hat...  [mehr]

26.01.2011

95. Geburtstag von Hans Martin

Heute gedenken wir dem 2007 verstorbenen Hans Martin und sind in Gedanken vereint mit seiner Familie, Freunden und Bekannten und allen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben.

In der aktualisierten Ausgabe des Werksverzeichnis, haben wir neben den ursprünglichen Ortangaben auch die heute gültige Bezeichnung der Entstehungsorte und Länder ergänzt.
Download PDF

Seine Witwe Lilo Martin, geborene Zetzschel, jetzt selbst bald 90 Jahre, würde sich übrigens sehr freuen, wenn sich jemand findet, der Interesse daran hätte, die Werke weiter zu dokumentieren, aufzuarbeiten und/oder eventuell aufzuführen bzw. (zum Beispiel die Orgelwerke) zu spielen.

Kontakt via Hugo E. Martin

24.12.2010

Vor 50 Jahren - Weihnachten 1960


Foto: Johannes Martin

Krippenspiel
von Hans Martin. Eine Aufnahme aus dem Jahre 1960.



02.11.2010

Allerseelen 2010



Das Grab im Waldfriedhof, Würzburg

16.03.2010

65 Jahre: Die Zerstörung Würzburgs am 16. März 1945

Vor 65 Jahren war Hans Martin als Kriegsgefangener im Lazarett in Atkarsk in Rußland. Für seine Frau galt er seit der Schlacht in Brody und bis zur Heimkehr als vermisst.

Viele Berichte über den Angriff britischer Bomber am 16. März 1945 erwecken den Eindruck, dass dieser Angriff der erste und einzige Angriff war der das alte Würzburg zerstörte. Augenzeugen berichten aber, dass schon vorher Angriffe geflogen und Bomben über Würzburg abgeworfen wurden - aber, darüber durfte in der gelenkten Presse nur eingeschränkt berichtet werden.


Der Wikipedia Eintrag Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 gibt darüber Aufschluss
"Würzburg erfuhr seinen ersten kleineren Bombenangriff im Februar 1942 (Nähe Südbahnhof), am 24. März 1944 stürzte ein angeschossener Lancaster-Bomber (RAF, aus Schweinfurt kommend) in die Innenstadt, im Jahr 1945 erfolgten gemäß alliierten Unterlagen weitere Luftangriffe am: 
4./5. Februar - RAF - drei De Havilland Mosquito
5./6. Februar - RAF - sechs De Havilland Mosquito
12./13. Februar -RAF - vier De Havilland Mosquito
19. Februar - RAF - 1-3 De Havilland Mosquito
23. Februar - USAAF- 37 B17-Bomber (Bahnanlagen)
3. März - RAF - 42 De Havilland Mosquito
22. März - USAAF - acht B24-Bomber (Bahnanlagen) 
Bis März 1945 lebte die Bevölkerung Würzburgs noch weitgehend in der Illusion, von einem Großangriff verschont zu bleiben, da die Stadt einerseits viele Krankenhäuser, andererseits keine nennenswerte kriegswichtige Industrie hatte. Der Hauptbahnhof und das Bahngelände waren als Eisenbahnknotenpunkt am 23. Februar 1945 durch einen amerikanischen Bombenangriff erheblich beschädigt worden."
Lilo Martin hat diese Fliegerangriffe in Würzburg und im Umland mit dem gemeinsamen, knapp 2-jährigem Sohn Hans, erlebt und beschreibt in ihrem Tagebuch, was sie gesehen hat. Da heute der 65. Jahrestags der Zerstörung Würzburgs ist, hier einige Bilder, welche das Ausmaß der Zerstörung ermessen lassen
















Ein Freund unserer Famile Max Domarus (1911 - 1992) hat wesentliches zu Forschung der Umstände und den Zusammenhänge dieser Tage geforscht, geschrieben und zur Einordung so mancher Legende der Nazi-Propaganda und und Geschichtenschreiber beigetragen.

Einige Veröffentlichung von Max Domarus sind hier beschrieben (PDF)

Max Domarus (1955)
Der Untergang Des Alten Wurzburg Und Seine Vorgeschichte Max Domarus (Hardcover - 1955)

Max Domarus (1975)
Bischof Matthias Ehrenfried und das Dritte Reich

Max Domarus (1979)
Bayern 1805-1933: Stationen der Staatspolitik : nach Dokumenten im Bayerischen Hauptstaatarchiv 

Max Domarus
Hitler: Reden und Proklamationen
Kommentiert Von Einem Deutschen Zeitgenossen 4 Bände
Hitler: Speeches and Proclamations
1932-1945 The Chronicle of a Dictatorship in 4 Volume Set

Max Domarus (1977)
Mussolini und Hitler : 2 Wege, gleiches Ende

Max Domarus (1978)
Der Untergang des alten Wurzburg im Luftkrieg gegen die deutschen Grosstadte

Siehe auch Domarus Verlag, Frankfurt

01.03.2010

Hans Huber * 12. Dezember 1916 - † 25. Februar 2010

Dr. med., Leitender Medizinaldirektor a.D.


Hans Huber mit seiner Frau Elisabeth

Heute erreichte uns die Nachricht, dass Hans Huber am 25. Februar 2010 in Gunzenhausen verstorben ist. Die Trauerfeierlichkeiten finden in Gunzenhausen statt. Seine letzte Ruhe wird Hans Huber in seiner Heimatstadt Kulmbach finden.


Unsere Gedanken und Mitgefühl sind bei seiner Tochter und den Söhnen mit ihren Familien.

Siehe auch Blogeintrag
Hans Huber - Mitwirkender und Zeitzeuge Atkarsker Weihnachtskantate

21.12.2009

65. Летие премьеры. Аткарск Рождественская кантата

На Рождество в 1944 году Hans Martin был ранен как военнопленный в военных госпиталях Аткарск. Хотя русские и немецкие Запад еще борются друг с другом и должны быть мертвыми, а более одного миллиона солдат и гражданских лиц после окончания войны, позволил политики и медицинского офицера и старшего звена, что враги были позволили отпраздновать Рождество. Вот трезвый доклад об этом событии:

Воспоминания от Ханс Мартин
О появлении «Аткарской Кантаты» и о рождестве 1944 года в плену


Жаркое лето 1944 года было позади, и вот уже и осенние дни становились все короче. В татарской степи лежал глубокий снег и дули холодные ветра. Военнопленные, худые, одетые только в рубашку, штаны и тапочки, передвигались по коридорам лазарета, одному из немногих каменных зданий в Аткарске. Город с 30.000 – 40.000 жителей, находится в 350 км севернее Сталинграда и в в 650 км юго-восточнее Москвы.

В Рождество что-то должно произойти, нам всем это было ясно. Мы ( монах францисканского ордена Ноткер Кленк и я) сидели в конце ноября вечер за вечером вместе и думали о том, как организовать рождественский вечер. Это происходило задолго до того, как было выдано разрешение от русского руководства. Постепенно родился текст на основе Священного Писания и собственных мыслей. Музыка писалась быстро и после окончания работы над текстом, ноты были записаны на коричневой оберточной бумаге. Репетиции начались сразу. Врач доктор Ханс Хубер и студент архитектурного факультета Лотар Шмидт стали солистами, хор послушно репитировал, а доктор Хуго Рюд, врач из города Эрланген (годы жизни: 29.07.1909 – 06.01.1960) взял на себя музыкальное сопровождение на фортепиано.

Рождественский вечер пятого года войны приближался. В лазарете, на лестничной клетке, стояли 2 новогодние елки, что было разрешено лично военным руководством. Ужин был перенес на час раньше, чтобы праздник начался ровно в 8 часов вечера.

В этот день после обеда во всем здании царила суета. В большом зале, где лежали 120 больных были поставлены обе елки, которые нарядили ватой.

Смеркалось. Предварительные работы были окончены. После ужина двери зала открылись. Все спешили занять свои места. Спереди, справа, были места для русских врачей, надзирателей и немецких врачей. Те, кто мог передвигаться, пришли сами; для лежачих были установлены лежалки; остальные сидели на одеялах. Двери в проходные комнаты были открыты, таким образом около 1000 человек могли принять участие в вечере. В 8 часов появились врачи во главе с маленькой женщиной – главным врачом. Празник начался.

« Святая ночь, всели небесную надежду в сердце...» Так начал петь хор в начале праздника, потом держал речь Монах Ноткер, которого мы называли Жозеф и который написал текст к кантате. Потом настал тот торжественный момент. Но как только прозвучали первые аккорды, произошла первая неудача. Хлопок! И мы все оказались в темноте. Хор только что пропел «звучала песня...», и продолжать петь дальше. Но к этому проишествию мы были готовы. В зале горели две керосиновые лампы: одна на фортепиано, другая была у солистов, которые были не очень уверенны в себе и волновались. Несмотря на свет от лампы, доктор Хуго Рюд, который был взят в плен после битвы под Сталинградом, должен был довольно сильно напрягаться, чтобы прочитать ноты. Бумага, которую мы получали в плену, была плохой, ручки и чернила – еще хуже.

Попытка со второй лампой не удалась – она упала в открытое фортепиано, содержимое вылилось на струны. Это было мало кем замечено, как, впрочем и то, что тенор Лотар Шмидт вынужден был повторить свои первые слова. Неожиданная темнота так взолновала его, что он все забыл, и спел неправильно.

Но после этого момента проблем больше не было....


Подробнее о Аткарск Рождественская кантата и специальной выставке в музее Аткарск

30.01.2009

151. Geburtstag von Johanna Wolff, geb. Kielich

Heute vor 151 Jahren ist Johanna Wolff in Tilsit, Ostpreußen (heute Sowetsk, Russland) geboren. Zur Erinnerung an Hanneken und ihr literarisches Werk haben wir diesen kleinen 'Erinnerungsschrein' angelegt

HannekenJohannaWolff



Fotoset 'Johanna Wolff' auf Flickr

Wenn Sie werter Leser, Interessenten, Rechercheur etwas dazu beisteuern können, wollen das Bild Johanna Wolffs zu vervollkommnen (oder/und zu korrigiere), jederzeit gerne!

26.01.2009

Zum 93. Geburtstag von Hans Martin

Heute vor 93 Jahren wurde Hans Martin in Erlenbach bei Marktheidenfeld geboren.



Schön, dass wir mit unseren Erinnerungen, den Spuren die er uns hinterlassen hat und seiner Musik mit ihm allzeit verbunden sind.

12.01.2009

Noch kurz vor dem 151. Geburtstag von Johanna Wolff

Caroline Johanna Wolff, geb. Kielich
aka Hanneken; aka Wolff-Hamburg; aka Hanna Wolff


- Auszug - mehr auf der neuen Website Johanna Wolff

* 30. Januar 1858 Tilsit, Ostpreußen / heute Sowetsk, Russland
† 3. Mai 1943 in Orselina, Schweiz


Autograph nach einem Gemälde von 1930 (ca.)
Quelle: Archive Hugo E. Martin, Berlin


Caroline Johanna Wolff, geb. Kielich war eine in ihrer Zeit viel publizierte und bekannte Schriftstellerin und seit 1897 mit dem Kaufmann Gustav Otto Wolff, Hamburg (1872 - 1943) verheiratet.

Ihre Eltern: Johann Adolf Kielich und Caroline, geb. Lukoschewitz

Gustav Otto Wolff
* 3-April-1872, Hamburg
† 9-Mai-1943, Orselina, Schweiz

17.12.2008

24 Lieder von Hans Martin nach Texten von Wolfgang Salm

Ende des Jahres 1948 suchte Wolfgang (Adolph) Salm mit einer Anzeige in der Zeitschrift Katholischen Digest (Pattloch Verlag, Aschaffenburg) einen Komponisten, welcher bereit sei seine Gedichte zu vertonen.

Zwischen Januar 1949 und Juni 1955 vertonte Hans Martin dann 24 Texte von Wolfgang Salm und stellte sie ihm im Orginal zur Verfügung, Rund 20 Jahre herrschte dann Funkstille zwischen dem Autor und den Komponisten. Dann bat die Familie die Orginalnoten für diese Lieder, dem Komponisten wieder zur Verfügung zu stellen, was seine Frau Katharina aka Käthe Salm dann auch umgehend in die Wege leitete. Wolfgang Salm ist im Oktober 1972 verstorben.

Die Noten sind jetzt wieder im Besitz der Familie. Einige der Salm-Lieder wurden im Rahmen eines Konzerts zum 60. Geburtstag des Komponisten von seiner Tochter Maria Theresia Martin (Gesang) und seinem Sohn Johannes Martin (Klavier) zur Darbietung gebracht.



Liederabend im Pavillon des Juliusspitals - zum 60. Geburtstag


Peter Zahn sagte in seiner Begrüßung der Gäste zum Jubiläumskonzert über den Autor und seine Texte:

"Die Texte von Wolfgang Salm, so beschrieb Peter Zahn, sprechen meist von Verzicht, Verlust, Entsagung, zudem tragen viele seiner Gedichte balladenhafte Züge.

Der andere ist Wolfgang Salm. Durch seine Studienjahre eng mit Würzburg verbunden, wäre dieser Tag für ihn zu einer Begegnung mit lieber Vergangenheit geworden. Aber er ist bereits im Jahre 1972 gestorben, in Tegernsee. Vorgestern war sein Todestag - und auch seine Gattin kann aus Krankheitsgründen nicht unter uns weilen."

Einige der Lieder von Wolfgang Salm sind auch auf der CD 'Hans Martin Kinder- und Wiegenlieder' aus dem Jahre 1990, verlegt von Conventus Musicus (Bestellnummer CM-1075)

- Es weht der Wind
- Schlaf, meine Kleine
- Mein Kind
- Petra

Über Wolfgang (Adolf Karl Heinrich) Salm ist nur wenig bekannt:

Er wurde am 18.04.1897 in Frankfurt a Main geboren und ist am 7.10.1972 in Tegernsee verstorben. Verheiratet war er mit Frau Katharina Gertrud Salm, geb. Brentrup [Käthe Salm]. Im 2. Weltkrieg war er zuletzt Oberst in der Luftwaffe und später dann als Syndikus tätig. Die Familie lebte bis April 1953 in Mettmann, dann in Beuerbach / Loisachtal und ab November 1954 dann in Tegernsee.

Seine Frau Katharina, konnte aus gesundheitlichen an dem Konzertabend in 1976 nicht teilnehmen und damit riss dann auch der Kontakt zur Familie Salm ab.

Wo die Tochter Petra S. und unter welchem Namen lebt und ob es noch nahe Angehörige gibt, ist hier leider nicht bekannt, aber vielleicht meldet sich ja jemand, der diesen Eintrag im Internet findet.

Korrekturen, Ergänzungen sind - wie immer - herzlich willkommen!

11.12.2008

Johanna Wolff, geb. Kielich (1858 - 1943) -Stoffsammlung-

Wir danken, allen die Daten zu Johanna Wolf ergänzt und/oder korrigiert haben. Die Johanna Wolff Datensammlung mit Bildern, Links, Quellen, usw. befindet sich jetzt auf den Google Sites hannekenjohannawolff - Ergänzungen willkommen!


Quelle: Archiv Tilsit
Traute Englert, Die Meerwischer Volksschule in Tilsit

* 30. Januar 1858 Tilsit, Ostpreußen / heute Sowetsk, Russland
† 3-May-1943 in Orselina, Schweiz

Caroline Johanna Wolff war eine in ihrer Zeit bekannte Schriftstellerin und seit 1897 mit dem Kaufmann Gustav Otto Wolff, Hamburg (1872 - 1943) verheiratet.

17.07.2008

Genau zum 66. Hochzeitstag ... von Hans und Lilo

schreibt Andrea Braun im Würzburger Sonntagsblatt



Hans Martin (1916-2007) – ein Mitstreiter der diözesanen Kirchenmusik
„... in der Musik konnte er alles vermitteln“

"Er hat immer gewusst, dass die Musik sein Leben sein würde", erzählt seine Frau Lieselotte Martin. Und natürlich trieb es ihn auch immer wieder zum Komponieren: Sein musikalisches Werk, dessen Verzeichnis zusammen mit seiner Biographie kürzlich im Internetlexikon Wikipedia veröffentlicht wurde, umfasst mehr als 380 Kompositionen und Bearbeitungen ... " und " ... ganz ähnlich erinnern sich auch andere Menschen, die ihn kannten, des 1916 in Erlenbach bei Marktheidenfeld geborenen Musikers: „Er machte nicht viel Aufhebens von sich. Martin war ein sehr bescheidener Musiker, der sich in den Dienst der Liturgie gestellt hat, ein ganzes Leben lang, sowohl als Organist wie als Komponist und Chorleiter“, meint etwa Siegfried Koesler, Würzburger Domkapellmeister i. R., der Martin sowohl als Komponist, wie auch als engagierten Mitstreiter in der diözesanen Kirchenmusik gut gekannt hat."

Zum Beitrag im Sonntagsblatt vom 15. Juli 2008

Heute vor einem Jahr, hatte die Familie, Freunde und Weggefährten von Hans Martin und Lilo Martin das seltene Jubiläum einer 'Eisernen Hochzeit' noch gemeinsam feiern dürfen. Die Stadt, die Gemeinden in denen er wirkte, ehemalige Kollegen aus dem Schuldienst sowie Kameraden seiner Verbindung hatten das Leben und Wirken gewürdigt. Um so größer war dann im November 2007 das Befremden, dass weder die Stadt oder das Schulamt, noch die Diözese, in deren Diensten Hans Martin über viele Jahrzehnte stand, ihm die letzte Ehre erwiesen hatten. Auch der Lokalpresse in Würzburg war dieser Abschied keine Zeile mehr wert gewesen, sie hatte ja schon weit über 200 mal in den letzten 40 Jahren über sein Leben und Wirken berichtet.

Lilo Martin und die Familie bedanken sich beim Sonntagsblatt, der Diözese Würzburg, insbesondere bei Weihbischof Helmut Bauer, der auch der Referent für Liturgie und Kirchenmusik in der Diözese ist, und bei Andrea Braun ganz herzlich für diese - wenn auch späte - Würdigung.

Veröffentlicht am 17-Juli-2008

13.06.2008

Mitwirkender und Zeitzeuge Atkarsker Weihnachtskantate: Hans Huber

Am 23. Juni fuhren Lilo und Hugo E. Martin nach Gunzenhausen um Dr. Hans Huber, aka HaHu, einen langjähriger Freund von Hans Martin zu besuchen. Sie hatten sich 1944 im Kriegsgefangenen Lazarett in Atkarsk getroffen (HaHu als junger Arzt und Hans als Musikus) und schätzen gelernt. Bei der Erstaufführung am 24. Dezember 1944 und am 6. Januar 1945 hat der damals junge Arzt die Bass-Bariton Solopartie gesungen ... und seitdem bestand die Verbundenheit zwischen Hans & Hans.



Als Hans Huber im Dezember 2007 vom Tod Hans Martin und dem Engagement und der Ausstellung des Atkarsker Heimatmuseums erfuhr, hatte er geschrieben, dass er sich mindestens so wie Hans über die „Heimkehr der Atkarsker Weihnachtskantate" nach Atkarsk gefreut hat und begeistert ist von der Geste der Freundschaft, und weiter:

"Wenn meine 3 Atkarsker Jahre auch nur etwas mehr als die Hälfte meiner Kriegsgefangenschaft ausmachten (ab 3. Januar 1944), sind sie in meiner Erinnerung prägend und haben mich längst für die vermeintlich verlorenen besten Jahre des Lebens entschädigt. Fast möchte ich sagen, dass ich sie nicht missen möchte. Ja, mit 91 Jahren, sieht man doch anders, und weiter als mit 30 Jahren. Ich hätte keine gründliche Erfahrung mit der russischen Sprache, der Musik und Literatur gefunden, ohne die Jahre der Gefangenschaft."

Veröffentlicht am 13-Juni-2008

20.02.2008

Besuch der alten Wirkungsstätte (1951 - 1956) in Ebern

Am 20. Februar 2008 fuhren Lilo & Hugo Martin nach Ebern. Und haben dort die Spuren und Wirkungsstätten der Jahre 1951 - 1956 besucht. Zunächst das Grab von Lilo's Mutter Anna Zeitzschel, mit den Gedenksteinen für den Vater Gustav Zeitzschel und den Bruder Hans und mit Blumen geschmückt und eine Kerze zum Gedenken angezündet.

Während des Mittagessens im Gasthof Post in Ebern, Inhaber Heinz Gall



ist Hans Hösl (der Apotheker, ein alter Freund und Unitarier) dazugestossen und hat uns anschließend zu sich und seine Frau Hildegard nach Hause zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Danach haben wir die Stadtpfarrkirche St. Laurentius in Ebern besucht



Der Marktplatz von Ebern
Foto Stefan Martin, Ebern (2008)




Der Altar der Stadtpfarrkirche Ebern
Foto: Stefan Martin, Ebern (2008)




Die neue
Vleugels Orgel (1996) in der Stadtpfarrkirche St. Laurentius
Foto: Stefan Martin, Ebern (2008)


Vor der Rückfahrt nach Würzburg haben wir dann noch unsere zweite Wohnung in Ebern in der Losberg-Siedlung (damals Hausnummer 46) gesucht und gefunden.

Hinweis:
Viele der aktuellen Fotos aus Ebern stammen von Stefan Martin. Den Kontakt zu Stefan Martin haben wir über seine Website und die dort veröffentlichten Fotos gefunden. Danke für die Erlaubnis diese Fotos auf diesem Blog zu verwenden!

Veröffentlicht am 20-Februar-2008

19.02.2008

Besuch der alten Wirkungsstätte (1947 - 1951) in Helmstadt b. Würzburg

Mitte Februar haben Lilo und Hugo die alten Wohnort und Wirkungsstätten der Familie aufgesucht. Am 19. Februar Helmstadt b. Würzburg. Dies war die erste Lehrerstelle von Hans Martin nach dem Krieg und dort wurden drei der sechs Kinder von Lilo und Hans geboren.



In der Mitte die renovierte Kirche, links daneben das Haus in dem die Familie 1947 gewohnt hat und vor der Kirche das ehemalige Schulhaus mit der Lehrer im 1. Stock (siehe auch unten).

Zunächst haben wir die erste Helmstadter Wohnung von außen besichtigt. Die Familie wohnte dort in 1947 zunächst als Untermieter des Lehrers Vierheilig und seiner Familie (die verständlicherweise von der Einquartierung nicht gerade begeistert waren). Dann besichtigten wir die zweite Wohnung - die erste eigene Wohnung der Familie - im 1. Stock des ehemaligen Schulhaus von Helmstadt besichtigt - heute residiert in dieser Wohnung, der Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft.



Neben dem Schulhaus, der Kirche St. Martin (dort war Hans Martin in seiner Helmstadter Zeit Organist und Chorleiter) und dem Friedhof an der Kirche, sind wir dann auf alten Spuren durch Helmstadt gewandert und haben uns die liebevoll renovierten und gestalteten Plätze, Straßen, Häuser und Gärten angeschaut.

Veröffentlicht am 19-Februar-2008

24.12.2007

Ausstellung in Atkarsk eröffnet: Hans Martin 1916 - 2007

Olga Viktorovna Artamonova, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Atkarsker Heimatmuseums, schreibt am 20. März 2008: (hier eingegangen am 18-April-2008)

"Sehr geehrter Herr Martin,
wir haben die traurige Nachricht über den Tod Ihres Vaters Hans Martin erhalten. Diese Nachricht hat uns, die Mitarbeiter des Atkarsker Museums, sehr betroffen.

Während der letzten Monate ist er für uns ein wichtiger Mensch geworden. Uns tröstet aber der Gedanke, dass Ihr Vater unseren Brief rechtzeitig noch erhalten hatte und erfahren hatte, dass in einem kleinen russischen Städtchen sich die Menschen an ihn erinnern, ihn respektieren und seinen Talent hochschätzen. "



"Wenn in unserem Museum Feste gefeiert werden, Präsentationen stattfinden oder irgendwelche Delegationen unser Museum besuchen, machen wir unsere Musikanlage an und geben unseren Gästen die Möglichkeit, sich die Atkarsker Weihnachtskantate anzuhören. Die Orgelmusik, der Gesang des Chors bezaubern alle.

Am 24. Dezember 2007, am Heiligen Abend, wurde in unserem Museum eine Ausstellung eröffnet mit dem Namen

Die Atkarsker Weihnachtskantate – Botschafterin des Friedens und der Freundschaft
Hans Martin – Musik, Partituren, Dokumente, Briefwechsel, Zeitungsartikel


Vladimir Nikolajevitsch Ignatev und Olga Viktorovna Artamonova,
Hans Martin Ausstellung, Museum Atkarsk


Unser Direktor Vladimir Nikolajevitsch Ignatev zeigte allen die Ausstellung über Ihren Vater. Er erzählte über die Geschichte der Freundschaft des Atkarsker Heimatmuseums mit der Familie des Komponisten, über den Briefwechsel, über die Zeitungsartikel und machte die Gäste mit der Biographie des Komponisten vertraut ..."

Auch die Atkarsker Zeitung hat darüber berichtet





Veröffentlicht am 24-Dezember-2007

30.11.2007

30. November 2007

Heute findet das Requiem in der Heimatpfarrei Unsere Liebe Frau im Kreise der Familie und Freunde, vielen ehemaligen Mitgliedern des Kirchenchores St Gertraud und einer Abordnung der Unitas statt.

Am Nachmittag fand die Beerdigung auf dem Waldfriedhof Würzburg in Würzburg statt.


Hans Martin's Ruhestätte bei seinen bereits 1971 verstorbenen Kindern Elisabeth und Hermann-Josef


Nach der Beerdigung trifft sich die Familie im Cafe Perspektive

Nachruf in dem Mitteilungsblatt der Pfarrgemeinde St. Gertraud



Nachruf in den Unitas Hetane Mitteilungen






Veröffentlicht am 30-November-2007

27.11.2007

Hans Martin † 27. November 2007

Heute am 27. November 2007 um 0:30 ist Hans Martin verstorben.



Seine Frau Lilo, seine Tochter Maria-Theresia und sein Sohn Christoph Martin durften ihn in den letzten Stunden seines Abschieds von dieser Welt begleitet.



Veröffentlicht am 27-November-2007

01.01.2007

Jahr 2007

Zeitungsberichte und Kritiken (Auszug)









Aus dem Familienalbum


Eiserne Hochzeit 17. Juli 2007
(Source: Main-Post, Würzburg)



Erinnerungsbild mit einer Abordnung seiner Unitariern vor der Pfarrkirche ULF nach dem Gottesdienst zur Eisernen Hochzeit (17. Juli 2007)

01.10.2006

2006 f: Die Altkarsk Weihnachtskantate kehrt zurück

Im Herbst des Jahres 2006, entdeckten wir im Internet folgenden Bericht der Kieler Nachrichten (16.10.2004)

Hans Schuetz und zwei Ehepaare reisten zum Gegenbesuch an die Wolga

Dort wurde über die Rückkehr von Hans Schuetz nach Atkarsk und das Interesse und die neue Freundschaft zwischen Atkarsker Bürgern und Deutschland berichtet und u.a. auch erwähnt, dass Hans Schuetz ein Buch über seine Kriegszeit und Kriegsgefangenschaft in Russland, zeitweise auch in Atkarsk, geschrieben und veröffentlicht hat:

Dawai, Dawai
von Hans Schuetz
ISBN3-89781-021-2
LIT AT-Edition

Da wir zunächst in Deutschland keine Bezugsquelle für das Buch fanden, haben wir die US-englische Version bei einem Antiquariat in den Staaten gekauft. Kurz vor Weihnachten, beim Erstellen der Bibliografie entdeckten wir dann, dass der deutsche Verlag das Buch noch in der Backlist führt und dann auch innerhalb weniger Tage geliefert hat.

Hans Martin fand das 'ganz interessant' und ließ sich die Stellen vorlesen, die mit Atkarsk zu tun hatten und begegnete dabei Personen aus der Zeit 1944 / 1945, insbesondere den Arzt Dr. Hugo Rüd und die Chefärztin des Lazaretts, die ihm die Musik und seine frühe Rückkehr nach Deutschland ermöglicht hatten.

Dann, im März 2007 bestellte W.H. aus Hamburg die CD mit der Weihnachtskantate ... Fünf Monate später erhielt Hugo E. Martin die folgende eMail:

Sehr geehrter Herr Martin,
als ehemaliger Atkarsk-Einwohner habe ich mit großem Interesse die Informationen über den Komponist Hans Martin und seine Atkarsker Weihnachtskantate auf Ihrer Homepage gelesen.

Ich habe die Atkarsker Weihnachtskantate bei Conventus Musicus bestellt und zusammen mit den Informationen von Ihrer Seite meinen Freunden im Atkarsker Heimatmuseum gegeben.

Sie waren auch fasziniert und haben einen Artikel in einer lokalen und in einer regionalen Zeitung geschrieben. Diese Information hat großes Interesse in der Bevölkerung hervorgerufen.

Der Museumsleiter hat mich gebeten, die Adresse von Herrn Hans Martin zu erfahren, um möglicherweise Kontakt aufzunehmen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir dabei helfen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

W. H.


((Fortsetzung folgt))

01.01.2006

Jahr 2006

Zeitungsberichte und Kritiken (Auszug)




Bilder aus dem Familienalbum


Hans Martin an seinem Lieblingsinstrument der letzten Jahre (2006)


Der Thron im Wohnzimmer und bevorzugte Aufenthalt in den letzten Jahren






Christoph und Margarete sind zu Besuch und entführen die Eltern in den Garten



?? Christoph, stimmt das Datum??

01.01.2005

Jahr 2005

((Platzhalter))

01.01.2004

Jahr 2004

Aus dem Familien Album

Das Fenster zur Straße -
Willkommensgruß und Abschiedswinken, 50 Jahre


Hans und Lilo Martin am Fenster Ihrer Wohnung in Würzburg


Martin Familien-Reunion - Abschluss in Bad Homburg