151. Geburtstag von Johanna Wolff, geb. Kielich

Heute vor 151 Jahren ist Johanna Wolff in Tilsit, Ostpreußen (heute Sowetsk, Russland) geboren. Zur Erinnerung an Hanneken und ihr literarisches Werk haben wir diesen kleinen 'Erinnerungsschrein' angelegt

HannekenJohannaWolff



Fotoset 'Johanna Wolff' auf Flickr

Wenn Sie werter Leser, Interessenten, Rechercheur etwas dazu beisteuern können, wollen das Bild Johanna Wolffs zu vervollkommnen (oder/und zu korrigiere), jederzeit gerne!

Zum 93. Geburtstag von Hans Martin

Heute vor 93 Jahren wurde Hans Martin in Erlenbach bei Marktheidenfeld geboren.



Schön, dass wir mit unseren Erinnerungen, den Spuren die er uns hinterlassen hat und seiner Musik mit ihm allzeit verbunden sind.

Noch kurz vor dem 151. Geburtstag von Johanna Wolff

Caroline Johanna Wolff, geb. Kielich
aka Hanneken; aka Wolff-Hamburg; aka Hanna Wolff


- Auszug - mehr auf der neuen Website Johanna Wolff

* 30. Januar 1858 Tilsit, Ostpreußen / heute Sowetsk, Russland
† 3. Mai 1943 in Orselina, Schweiz


Autograph nach einem Gemälde von 1930 (ca.)
Quelle: Archive Hugo E. Martin, Berlin


Caroline Johanna Wolff, geb. Kielich war eine in ihrer Zeit viel publizierte und bekannte Schriftstellerin und seit 1897 mit dem Kaufmann Gustav Otto Wolff, Hamburg (1872 - 1943) verheiratet.

Ihre Eltern: Johann Adolf Kielich und Caroline, geb. Lukoschewitz

Gustav Otto Wolff
* 3-April-1872, Hamburg
† 9-Mai-1943, Orselina, Schweiz

Gustav Otto Wolff war zunächst Prokurist im elterlichen Betrieb, dann Partner und zuletzt Alleininhaber des Handelshauses. Gustav Wolff war gebildet, sprachenbegabt und weit gereist. Er spielte in seiner Freizeit Geige und hat anfangs selbst schriftstellersch betätigt u.a. ein Reiseführer Capri (1893), Die Beichte des Mönches (1898) und gemeinsam mit Johanna Wolff das Drama Ahasver (1899)

Die Eltern von Gustav: Otto Wolf und Ida, geb. Strube

Johanna Wolff, die Tochter des Schumachers Adolf Kielich, hat schon im Alter von 6 Jahren den Vater und bald darauf die Mutter verloren. Die Stadtwaise wurde von der Fürsorge zu einer Pflegemutter, der Nachbarin Frau Misch vermittelt. Sie war sehr streng zu dem Kind. Zu Essen bekam sie wenig. In dieser Zeit fand sie Halt und Unterstützung durch den Sohn Heiner der Pflegemutter und ihre Klassenlehrerin Fräulein Bitt. Diese nahm sie oft zu sich nach Hause, damit sie ihr beim Haushalt zur Hand gehen konnte. Dafür bekam sie dann von ihr immer genug und immer etwas besonders Leckeres zu essen.

Mit 17 Jahren lernte sie einen jungen Prediger der christlich Gemeinschaft der Mucher, Vater Ubschat kennen, der sie nach Memel zu seiner Frau und den Kindern brachte und als Haushaltshilfe beschäftigte. Er setzte sich sehr für ihre Aus- und Weiterbildung ein und sorgte dann auch dafür, dass sie nach seiner Versetzung eine Ausbildung als Kinderpflegerin absolvieren konnte.

Im Jahr 1877 wurde Johanna als Diakonissin aufgenommen und für verschiedene Aufgaben im Mutterhaus und im Außendienst eingesetzt. Nach ihrem Austritt war sie ab 1887 dann als Rotkreuzschwester in Hamburg, später auch für einige Jahre in Wien tätig.

Im Jahre 1897 (am 19. August) heiratete sie Otto Gustav Wolff, Hamburg (1872 – 1943) gegen den erklärten Willen der Familie von Gustav Wolff ... mehr hier unter Leben und Werk

siehe auch Wikipedia [DE] [EN]

Bilder aus dem Leben von Johanna Wolff



Johanna Kielich als Rotkreuz-Krankenschwester in Hamburg




Johanna Wolff um 1900




Johanna Wolff am 12. November 1932
, Erimitage Orselina



Domizil von Johanna und Gustav Wolff
die Erimitage in Orselina, Schweiz


Hannekens - Johanna Wolff's Grab
auf dem Friedhof von Mergoscia (Schweiz) nach einer Zeichnung von Erich Behrendt

Alle Abbildungen aus Johanna Wolff - Leben und Werk,
Hrsg. Landmannschaft-Ostpreußen, Hamburg (ca. 1970)
- damals im Besitz des Archiv Heinz Grothe Berlin († 1990)

Hanneken's Grab im Januar 2009



Quelle: Beatrice Morena, Mergoscia

Link:
Mehr Fotos zu Johanna Wolff

Link:
Das Werke-Verzeichnis Johanna Wolff

Link:
40 Lieder von Hans Martin nach Texten von Johanna Wolff

Link:
Quellen-Verzeichnis, weiterführende Links


Website Johanna Wolff (1858 - 1942)

24 Lieder von Hans Martin nach Texten von Wolfgang Salm

Ende des Jahres 1948 suchte Wolfgang Salm in einer Anzeige im Readers Digest einen Komponisten, welcher bereit sei seine Gedichte vertonen sollte.

Zwischen Januar 1949 und Juni 1955 vertonte Hans Martin dann 24 Texte von Wolfgang Salm und stellte sie ihm zur Verfügung, Rund 20 Jahre herrschte dann Funkstille zwischen dem Autor und den Komponisten. Dann bat die Familie die Noten für diese Lieder, dem Komponisten wieder zur Verfügung zu stellen, was  seine Frau Katharina aka Käthe Salm dann auch umgehend in die Wege leitete.

Die Originalnoten sind jetzt wieder im Besitz der Familie. Einige dieser Lieder wurden im Rahmen eines Konzerts zum 60. Geburtstag des Komponisten von seiner Tochter Maria Theresia Martin (Gesang) und seinem Sohn Johannes Martin (Klavier) zur Darbietung gebracht.



Liederabend im Pavillon des Juliusspitals - zum 60. Geburtstag


Peter Zahn sagte in seiner Begrüßung der Gäste zum Jubiläumskonzert über den Autor und seine Texte:

"Die Texte von Wolfgang Salm, so beschrieb Peter Zahn, sprechen meist von Verzicht, Verlust, Entsagung, zudem tragen viele seiner Gedichte balladenhafte Züge.

Der andere ist Wolfgang Salm. Durch seine Studienjahre eng mit Würzburg verbunden, wäre dieser Tag für ihn zu einer Begegnung mit lieber Vergangenheit geworden. Aber er ist bereits im Jahre 1972 gestorben, in Tegernsee. Vorgestern war sein Todestag - und auch seine Gattin kann aus Krankheitsgründen nicht unter uns weilen."

Einige der Lieder von Wolfgang Salm sind auch auf der CD 'Hans Martin Kinder- und Wiegenlieder' aus dem Jahre 1990, verlegt von Conventus Musicus (Bestellnummer CM-1075)

- Es weht der Wind
- Schlaf, meine Kleine
- Mein Kind
- Petra

Über Wolfgang (Adolf Karl Heinrich) Salm ist nur wenig bekannt:

Er wurde am 18.04.1897 in Frankfurt a Main geboren und ist am 7.10.1972 in Tegernsee verstorben. Verheiratet war er mit Frau Katharina Gertrud Salm, geb. Brentrup [Käthe Salm]. Im 2. Weltkrieg war er zuletzt Oberst in der Luftwaffe und später dann als Syndikus tätig. Die Familie lebte bis April 1953 in Mettmann, dann in Beuerbach / Loisachtal und ab November 1954 dann in Tegernsee.

Seine Frau Katharina, konnte aus gesundheitlichen an dem Konzertabend in 1976 nicht teilnehmen und damit riss dann auch der Kontakt zur Familie Salm ab.

Wo die Tochter Petra S. und unter welchem Namen lebt und ob es noch nahe Angehörige gibt, ist hier leider nicht bekannt, aber vielleicht meldet sich ja jemand, der diesen Eintrag im Internet findet.

Korrekturen, Ergänzungen sind - wie immer - herzlich willkommen!

Johanna Wolff, geb. Kielich (1858 - 1943) -Stoffsammlung-

Wir danken, allen die Daten zu Johanna Wolf ergänzt und/oder korrigiert haben. Die Johanna Wolff Datensammlung mit Bildern, Links, Quellen, usw. befindet sich jetzt auf den Google Sites hannekenjohannawolff - Ergänzungen willkommen!


Quelle: Archiv Tilsit
aus Traute Englert, Die Meerwischer Volksschule in Tilsit

* 30. Januar 1858 Tilsit, Ostpreußen / heute Sowetsk, Russland
† 3-May-1943 in Orselina, Schweiz

Caroline Johanna Wolff war eine in ihrer Zeit bekannte Schriftstellerin und seit 1897 mit dem Kaufmann Gustav Otto Wolff, Hamburg (1872 - 1943) verheiratet.

Input 09-Januar-2009:
Die Ortsverwaltung Orsolina schreibt, dass nach ihren Unterlagen Johanna Wolff am 3. Mai 1943 (und nicht am 4. Mai) verstorben ist, korrigiert.

Input 20-Januar- 2009
bestätigt durch das Zivilregister in Locarno.

Zwischen 1941 und 1948 hat Hans Martin insgesamt 42 Gedichte von Johanna Wolff für seine Verlobte und spätere, seine Frau Lilo Martin, geb. Zeitzschel vertont. Hans Martin stand während des Krieges mit Johanna Wolff und ihrem Mann Gustav Wolff in schriftlichem Kontakt und hat ihr im Jahre 1942 drei seiner Kompositionen gewidmet.

Die Lieder nach Worten / Gedichten von Johanna Wolf entstanden in einer Art Pendelverkehr zwischen der Heimat und dem Feld. Eine Mitbewohnerin in der Würzburger Wohnung Friedensstraße, Frau Münch, lieh ihrer Nachbarin Anna Zeitzschel regelmäßig Bücher zum Lesen. Darunter auch Romane und Gedichtbände von Johanna Wolff. Anna's Tochter Lilo war besonders von Johanna's Gedichten beeindruckt und schickte ihrem Verlobten Hans Martin die Gedichte, welche ihr besonders gefielen. Diese hat Hans dann im Feld postwendend vertont und die Noten mit der Feldpost zurück nach Würzburg geschickt.

In Würzburg musste dann Lilo's Vater der ehem. Hofopernsänger Gustav Zeitzschel seine Tochter beim Singen der neuen Lieder am Klavier begleiten.

Quellen und Links:

Brockhaus (Fehlanzeige)
Encyclopaedia Britannica (Fehlanzeige)
Wikipedia-Eintrag Johanna Wolff

The Man Family: Gustav and Johanna Wolf (David Man)
Traute Englert: Tilsiteinstundjetzt.de/Gedichte
Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung: Johanna Wolff

Johanna Wolff - Leben und Werk
von Margarete Kudnig, 24 Seiten
Herausgegeben von der Landsmannschaft Ostpreußen, Abteilung Kultur (ca.1970)

Werkverzeichnis Johanna Wolff

1896 Namenlos - Frauenlieder (Verlag der Wiener Mode, Wien, 115 Seiten)
1899 Ahasver (Verlag des Dramaturgischen Instituts Abteilung III, E. Ebering, Berlin, 102 p.)
Co-Autor: O. Gustav Wolff, Graphik: Fidus
[1900 Namenlos : Frauenlieder (Erneute und veränderte Auflage bei S. Schottlaender, Breslau)]

zwischen 1900 / 1920, verschiedene Dramen u.a


1906 Die Meisterin, Schauspiel in vier Akten (Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig, 78 p.)
11-April-1908 Uraufführung unter Dr. Carl Heine, Frankfurter Schauspielhaus; später auch Hamburg, Dresden, Bremen und 1930 Tilsit
1906 Susannens Rosengarten (Verlag von Georg D.W. Callwey, München)
(Drama, aufgeführt in Bremen)

1907 Du schönes Leben - Dichtungen ( Schuster & Loeffler, Berlin, 144 p.)


1912 Das Hanneken - Ein Buch von Armut und Arbeit (Rütten & Löning, Frankfurt a.M.)
(Anmerkung: in Hannekens Große Fahrt, schreibt Johann Wolff einerseits, dass das Buch erschien als sie 50 Jahre alt war, dann dass die erste Ausgabe 1911 bei Rütten & Loening, dann bei Richard Schusters erschien , welcher dann vom DVA übernommen wurde)
später als
1919
Das Hanneken - Eine Geschichte von Arbeit und Aufstieg (Rütten & Loening,
Frankfurt a. M. 300 pages)

1917 Von Mensch zu Mensch - Gedichte (Rütten & Löning, Frankfurt a.M., 179 p.)
1918 Schwiegermütter - Kleine Geschichten (J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart)
1919 Die Töchter Sauls (J. G. Cotta Nachf., Stuttgart, 151 p.)
1920 Die Totengräberin (deutsche Dichter-Gedächnis-Stiftung, Hamburg Großborstel)
1921 Hans Peter Kromm der Lebendige - eine Geschichte von Ufer zu Ufer (Schuster & Loeffler, Berlin, 545 p. )
1922 Drei Märchen von Ernst Moritz Arndt - 3 Holzschnitte von Johanna Wolff (F.L. Habbel [Habbel & Naumann], Regensburg)
1924 Ganz verwaist ( Julius Beltz, Langensalza)
1926 Der liebe Gott auf Urlaub, Zeitlose Legenden (Georg Müller, München, 236 p.)
1927 Das Hanneken aus Ostpreussen : Vom Leben u. Dichten e. deutschen Frau
Auswahl aus d. Werken von Johanna Wolff, Herausgegeben von Johanna Wolff und Hellmuth Neumann
(L. Oehmigke's Verlagsbuchandlung, Berlin)
1929 Sonnenvögel Märchen u. Geschichten für kleinere Kinder (Hermann Schaffstein, Köln a. Rh. 77 p.), Federzeichnungen von M. Kallmeyer-Mehlhorn
1929 Grüne Märchen Märchen und Geschichten für größere Kinder (Hermann Schaffstein, Köln a. Rh.), Federzeichnungen von M. Kallmeyer-Mehlhorn
1930 Frauen zwischen gestern und heute, Lebensstücke (Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart, 359 p)
1930 Ruhe ein wenig - Gedichte und Märchen (Julius Beltz, Langensalza, 90 p.), Herausgeber und Einleitung: Artur Korallus
1930 Die Grabe-Dore (Hermann Eichblatt Verlag, Leipzig), zusammen mit Karl Plenzat
1930 Notturno (in Literarische Beilage Nr. 10 der Ostdeutschen Monatshefte; G. Stilke, Danzig)
1931 Lebendige Spur, Gedichte (Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart, 148 p.)
1931 Die Totengräberin (Hermann Hillger Verlag, Berlin)
1932 Die Beichte (Wolf Heyer, Berlin)
1932 Mutter Trapp (Hermann Eichblatt Verlag, Leipzig), zusammen mit Karl Plenzat
1933 Andres Verlaten - ein deutsches Schicksal (Hellmuth Wollermann, Braunschweig, 287 p.)
1935 Hannekens Große Fahrt (Gräfe und Unzer, Königsberg, 356 p.)
1935 Wir bleiben jung - eine heitere Hanseatengeschichte (Gräfe und Unzer, Königsberg)
1936 Das Wunderbare - Eine Geschichte von Seelen und Geigen (Gräfe und Unzer, Königsberg, 189 p.)
1937 Ein bißchen Freude - Tagesworte durch den Jahresring (Gräfe und Unzer, Königsberg, 102 p.)
1937 Der Fischpastor - Aus dem Merkbüchlein des Pfarrers Ulrich Drossel (Gräfe und Unzer, Königsberg, 141 p.)
1938 Vogelreuthers Mühle (Steuben Verlag P.G. Esser, Berlin, 214 p.)
1939 Wanderer wir - Ausgewählte Gedichte (Gräfe und Unzer, Königsberg, 143 p.)
1940 Mutter auf Erden (Gräfe und Unzer, Königsberg)

Co-Autorschaft Johanna Kielich-Wolff, Gustav Wolff
1899 Ahasver (Verlag des Dramaturgischen Instituts Abteilung III, E. Ebering, Berlin, 102 p.)

Gustav Wolff
1893 Capri - Bilder und Träumereien (S. Fischer, Berlin, Frankfurt a. M.)
1898 Die Beichte des Mönches (S. Fischer, Berlin)

Kompositionen nach Texten von Johanna Wolff

Zahlreiche Gedichte von Johanna Wolff wurden vertont und wie ihr Mann Gustav in 1941 an Hans Martin schrieb, freue sich Johanna jedesmal darüber und läßt sich diese vorsingen. Außer Hans Martin hat u.a. auch der Komponist Raimund Rüter (ein Sohn Hugo Rüters) zwischen 1920 - 1931 einige Lieder vertont (u.a. laut WorldCat)

Im Ried (Schweers & Haake, Bremen [ca. 1920])
Holdchen (Tonger, Köln c 1931)
Mäusetänzchen (Tonger, Köln c 1931)
Luftballon (Tonger, Köln c 1931)

Auch Ursula Milthaler (1905–1982) hat Gedichte von Johanna Wollf vertont und gesungen, u.a. Herzgetreu (Quelle) ... auch in USA sind einige Texte (übersetzt von WG ROTHERY) vertont worden.

1. Jahrestag: Hans Martin † 27. November 2007

Genau zum 66. Hochzeitstag ... von Hans und Lilo

schreibt Andrea Braun im Würzburger Sonntagsblatt



Hans Martin (1916-2007) – ein Mitstreiter der diözesanen Kirchenmusik
„... in der Musik konnte er alles vermitteln“

"Er hat immer gewusst, dass die Musik sein Leben sein würde", erzählt seine Frau Lieselotte Martin. Und natürlich trieb es ihn auch immer wieder zum Komponieren: Sein musikalisches Werk, dessen Verzeichnis zusammen mit seiner Biographie kürzlich im Internetlexikon Wikipedia veröffentlicht wurde, umfasst mehr als 380 Kompositionen und Bearbeitungen ... " und " ... ganz ähnlich erinnern sich auch andere Menschen, die ihn kannten, des 1916 in Erlenbach bei Marktheidenfeld geborenen Musikers: „Er machte nicht viel Aufhebens von sich. Martin war ein sehr bescheidener Musiker, der sich in den Dienst der Liturgie gestellt hat, ein ganzes Leben lang, sowohl als Organist wie als Komponist und Chorleiter“, meint etwa Siegfried Koesler, Würzburger Domkapellmeister i. R., der Martin sowohl als Komponist, wie auch als engagierten Mitstreiter in der diözesanen Kirchenmusik gut gekannt hat."

Zum Beitrag im Sonntagsblatt vom 15. Juli 2008

Heute vor einem Jahr, hatte die Familie, Freunde und Weggefährten von Hans Martin und Lilo Martin das seltene Jubiläum einer 'Eisernen Hochzeit' noch gemeinsam feiern dürfen. Die Stadt, die Gemeinden in denen er wirkte, ehemalige Kollegen aus dem Schuldienst sowie Kameraden seiner Verbindung hatten das Leben und Wirken gewürdigt. Um so größer war dann im November 2007 das Befremden, dass weder die Stadt oder das Schulamt, noch die Diözese, in deren Diensten Hans Martin über viele Jahrzehnte stand, ihm die letzte Ehre erwiesen hatten. Auch der Lokalpresse in Würzburg war dieser Abschied keine Zeile mehr wert gewesen, sie hatte ja schon weit über 200 mal in den letzten 40 Jahren über sein Leben und Wirken berichtet.

Lilo Martin und die Familie bedanken sich beim Sonntagsblatt, der Diözese Würzburg, insbesondere bei Weihbischof Helmut Bauer, der auch der Referent für Liturgie und Kirchenmusik in der Diözese ist, und bei Andrea Braun ganz herzlich für diese - wenn auch späte - Würdigung.

Veröffentlicht am 17-Juli-2008

Mitwirkender und Zeitzeuge Atkarsker Weihnachtskantate: Hans Huber

Am 23. Juni fuhren Lilo und Hugo E. Martin nach Gunzenhausen um Dr. Hans Huber, aka HaHu, einen langjähriger Freund von Hans Martin zu besuchen. Sie hatten sich 1944 im Kriegsgefangenen Lazarett in Atkarsk getroffen (HaHu als junger Arzt und Hans als Musikus) und schätzen gelernt. Bei der Erstaufführung am 24. Dezember 1944 und am 6. Januar 1945 hat der damals junge Arzt die Bass-Bariton Solopartie gesungen ... und seitdem bestand die Verbundenheit zwischen Hans & Hans.



Als Hans Huber im Dezember 2007 vom Tod Hans Martin und dem Engagement und der Ausstellung des Atkarsker Heimatmuseums erfuhr, hatte er geschrieben, dass er sich mindestens so wie Hans über die „Heimkehr der Atkarsker Weihnachtskantate" nach Atkarsk gefreut hat und begeistert ist von der Geste der Freundschaft, und weiter:

"Wenn meine 3 Atkarsker Jahre auch nur etwas mehr als die Hälfte meiner Kriegsgefangenschaft ausmachten (ab 3. Januar 1944), sind sie in meiner Erinnerung prägend und haben mich längst für die vermeintlich verlorenen besten Jahre des Lebens entschädigt. Fast möchte ich sagen, dass ich sie nicht missen möchte. Ja, mit 91 Jahren, sieht man doch anders, und weiter als mit 30 Jahren. Ich hätte keine gründliche Erfahrung mit der russischen Sprache, der Musik und Literatur gefunden, ohne die Jahre der Gefangenschaft."

Veröffentlicht am 13-Juni-2008

Besuch der alten Wirkungsstätte (1951 - 1956) in Ebern

Am 20. Februar 2008 fuhren Lilo & Hugo Martin nach Ebern. Und haben dort die Spuren und Wirkungsstätten der Jahre 1951 - 1956 besucht. Zunächst das Grab von Lilo's Mutter Anna Zeitzschel, mit den Gedenksteinen für den Vater Gustav Zeitzschel und den Bruder Hans und mit Blumen geschmückt und eine Kerze zum Gedenken angezündet.

Während des Mittagessens im Gasthof Post in Ebern, Inhaber Heinz Gall



ist Hans Hösl (der Apotheker, ein alter Freund und Unitarier) dazugestossen und hat uns anschließend zu sich und seine Frau Hildegard nach Hause zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Danach haben wir die Stadtpfarrkirche St. Laurentius in Ebern besucht



Der Marktplatz von Ebern
Foto Stefan Martin, Ebern (2008)




Der Altar der Stadtpfarrkirche Ebern
Foto: Stefan Martin, Ebern (2008)




Die neue
Vleugels Orgel (1996) in der Stadtpfarrkirche St. Laurentius
Foto: Stefan Martin, Ebern (2008)


Vor der Rückfahrt nach Würzburg haben wir dann noch unsere zweite Wohnung in Ebern in der Losberg-Siedlung (damals Hausnummer 46) gesucht und gefunden.

Hinweis:
Viele der aktuellen Fotos aus Ebern stammen von Stefan Martin. Den Kontakt zu Stefan Martin haben wir über seine Website und die dort veröffentlichten Fotos gefunden. Danke für die Erlaubnis diese Fotos auf diesem Blog zu verwenden!

Veröffentlicht am 20-Februar-2008

Besuch der alten Wirkungsstätte (1947 - 1951) in Helmstadt b. Würzburg

Mitte Februar haben Lilo und Hugo die alten Wohnort und Wirkungsstätten der Familie aufgesucht. Am 19. Februar Helmstadt b. Würzburg. Dies war die erste Lehrerstelle von Hans Martin nach dem Krieg und dort wurden drei der sechs Kinder von Lilo und Hans geboren.



In der Mitte die renovierte Kirche, links daneben das Haus in dem die Familie 1947 gewohnt hat und vor der Kirche das ehemalige Schulhaus mit der Lehrer im 1. Stock (siehe auch unten).

Zunächst haben wir die erste Helmstadter Wohnung von außen besichtigt. Die Familie wohnte dort in 1947 zunächst als Untermieter des Lehrers Vierheilig und seiner Familie (die verständlicherweise von der Einquartierung nicht gerade begeistert waren). Dann besichtigten wir die zweite Wohnung - die erste eigene Wohnung der Familie - im 1. Stock des ehemaligen Schulhaus von Helmstadt besichtigt - heute residiert in dieser Wohnung, der Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft.



Neben dem Schulhaus, der Kirche St. Martin (dort war Hans Martin in seiner Helmstadter Zeit Organist und Chorleiter) und dem Friedhof an der Kirche, sind wir dann auf alten Spuren durch Helmstadt gewandert und haben uns die liebevoll renovierten und gestalteten Plätze, Straßen, Häuser und Gärten angeschaut.

Veröffentlicht am 19-Februar-2008

Ausstellung in Atkarsk eröffnet: Hans Martin 1916 - 2007

Olga Viktorovna Artamonova, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Atkarsker Heimatmuseums, schreibt am 20. März 2008: (hier eingegangen am 18-April-2008)

"Sehr geehrter Herr Martin,
wir haben die traurige Nachricht über den Tod Ihres Vaters Hans Martin erhalten. Diese Nachricht hat uns, die Mitarbeiter des Atkarsker Museums, sehr betroffen.

Während der letzten Monate ist er für uns ein wichtiger Mensch geworden. Uns tröstet aber der Gedanke, dass Ihr Vater unseren Brief rechtzeitig noch erhalten hatte und erfahren hatte, dass in einem kleinen russischen Städtchen sich die Menschen an ihn erinnern, ihn respektieren und seinen Talent hochschätzen. "



"Wenn in unserem Museum Feste gefeiert werden, Präsentationen stattfinden oder irgendwelche Delegationen unser Museum besuchen, machen wir unsere Musikanlage an und geben unseren Gästen die Möglichkeit, sich die Atkarsker Weihnachtskantate anzuhören. Die Orgelmusik, der Gesang des Chors bezaubern alle.

Am 24. Dezember 2007, am Heiligen Abend, wurde in unserem Museum eine Ausstellung eröffnet mit dem Namen

Die Atkarsker Weihnachtskantate – Botschafterin des Friedens und der Freundschaft
Hans Martin – Musik, Partituren, Dokumente, Briefwechsel, Zeitungsartikel


Vladimir Nikolajevitsch Ignatev und Olga Viktorovna Artamonova,
Hans Martin Ausstellung, Museum Atkarsk


Unser Direktor Vladimir Nikolajevitsch Ignatev zeigte allen die Ausstellung über Ihren Vater. Er erzählte über die Geschichte der Freundschaft des Atkarsker Heimatmuseums mit der Familie des Komponisten, über den Briefwechsel, über die Zeitungsartikel und machte die Gäste mit der Biographie des Komponisten vertraut ..."

Auch die Atkarsker Zeitung hat darüber berichtet





Veröffentlicht am 24-Dezember-2007

30. November 2007

Heute findet das Requiem in der Heimatpfarrei Unsere Liebe Frau im Kreise der Familie und Freunde, vielen ehemaligen Mitgliedern des Kirchenchores St Gertraud und einer Abordnung der Unitas statt.

Am Nachmittag fand die Beerdigung auf dem Waldfriedhof Würzburg in Würzburg statt.


Hans Martin's Ruhestätte bei seinen bereits 1971 Kindern Elisabeth und Christoph


Nach der Beerdigung trifft sich die Familie im Cafe Perspektive

Nachruf in dem Mitteilungsblatt der Pfarrgemeinde St. Gertraud



Nachruf in den Unitas Hetane Mitteilungen






Veröffentlicht am 30-November-2007

Hans Martin † 27. November 2007

Heute am 27. November 2007 um 0:30 ist Hans Martin im Beisein seiner Frau Lilo, der Tochter Maria-Theresia und dem jüngsten Sohn Christoph verstorben.



Seine Frau Lilo, seine Tochter Maria-Theresia und sein Sohn Christoph Martin durften ihn in den letzten Stunden seines Abschieds von dieser Welt begleitet.



Veröffentlicht am 27-November-2007

Hugos letzter Besuch in Würzburg 23. - 25. November 2007

Bericht von Hugo:

Nach der Verschlechterung des Gesundheitszustands von meinem Vater Hans Martin war ich vom 23. - 25. November in Würzburg um Abschied zu nehmen und ihm den Abschied, wenn irgend möglich zu erleichtern.

Als ich kurz vor 12:00 Uhr im Elternhaus ankam, war er geistig ganz wach und strahlte mich freudig an. Gleich zu Beginn konnte ich ihm berichten, dass wir (mein Bruder Johannes und ich) nach mehr als zweijähriger Arbeit sein Werkeverzeichnis (vorläufig) abgeschlossen hatten. Ich habe ihm 'sein Exemplar' mit über 350 Werken überreichen dürfen. Als ich ihm berichtete, dass das Verzeichnis jetzt auch im Internet steht und dort für alle Zeit seine Arbeit dokumentiert und für Interessierte verfügbar ist merkte man ihm an, dass er sehr 'erleichtert' und dankbar war. Geschafft!

Das Werksverzeichnis (PDF, auf www.martin-bavaria.de)

Vater war kaum mehr zu verstehen und man musste oft erraten was er sagen wollte. Mit viel Geduld hat er immer wieder den Kopf geschüttelt, bis man endlich verstanden hatte, was er wissen oder sagen wollte ...

- er wollte wissen, was, nachdem das Verzeichnis fertig sei, jetzt mit den Originalnoten passiere würden und ich versuchte ihm Sicherheit zu geben, dass sie bei Johannes und bei Mutter in guten Händen seien und dass wir dafür sorgen, dass sie nicht verloren gingen ...

- er wollte wissen, ob sich das Atkarsker Heimatmuseum schon gemeldet hatte und ich versuchte ihm zu verstehen zu geben, dass dies noch lange, für ihn wahrscheinlich zulange dauern würde, da der Museumsdirektor selbst sehr schwer erkrankt im Krankenhaus liegen würde

- er erkundigte sich nach den Kontakten und dem Stand der Dinge unseres martin-bavaria.de Projektes, war sichtlich zufrieden, dass es dort Fortschritte gab und bat mich die 'Mitstreiter' und Bekannten von ihm zu grüßen und mich zu bedanken

- er wollte noch bestimmte Dinge in seinen Aufzeichnungen und Dateien in seinem PC abschließen. Dazu wollte er sich unbedingt noch einmal selbst an seinen Computer setzen. Beim ersten Versuch ging gar Nichts, er war viel zu schwach und so versprach ihm die betreuende Schwester vom Pflegedienst, dass wir es am Samstag morgen 'versuchen' würde. Aber auch das ging nicht (mehr), gleich als er aufrecht am Bett saß, bat er die Schwester den Versuch abzubrechen und ihn ins Bett zurückzulegen. So konnten wir sein Vorhaben nicht zum Erfolg führen und ich konnte bestimmte Dateien auf der Basis seinen Angaben (soweit ich diese interpretieren konnte) nicht finden. Auch der Versuch ihn auf einem Blatt mit dem Alphabet die Dateinamen buchstabieren zu lassen, führte trotz seiner großer Anstrengung und Konzentration nicht zum Erfolg. So habe ich am Sonntag seinen Computer im Arbeitszimmer abgebaut und direkt am Bett wieder aufgebaut. Mit viel Konzentration hat sich dann Vater die einzelnen, über knapp 25 Jahre entstandenen Verzeichnisse und darin so manche Dateien angeschaut. Irgendwie wurde ihm dann aber das 'Gesamtwerk' und der Datenbestand / die Aufzeichnungen und Noten wichtiger, als die bestimmten Dateien vom Vortag zu finden.

Da es für uns immer schwieriger wurde ihn zu verstehen, haben wir dann noch versucht mittels der Tastatur und der Buchstabentafel eine Möglichkeit zu geben, sich auszudrücken und dann hat er (mit ein wenig Unterstützung) seinen letzten Satz auf seinem Computer für uns geschrieben "ich habe durst ...". Damit hatte er dann auch seine langjährige, innige Beziehung mit dem Computer und die Arbeit am Computer abgeschlossen und schlief glücklich und entspannt ein.

Die letzte Heilige Messe am Computer ...

Der Abschied ...

Veröffentlicht am 25-November-2007

Jahr 2007

Zeitungsberichte und Kritiken (Auszug)









Aus dem Familienalbum


Eiserne Hochzeit 17. Juli 2007
(Source: Main-Post, Würzburg)



Erinnerungsbild mit einer Abordnung seiner Unitariern vor der Pfarrkirche ULF nach dem Gottesdienst zur Eisernen Hochzeit (17. Juli 2007)

2006 f: Die Altkarsk Weihnachtskantate kehrt zurück

Im Herbst des Jahres 2006, entdeckten wir im Internet folgenden Bericht der Kieler Nachrichten (16.10.2004)

Hans Schuetz und zwei Ehepaare reisten zum Gegenbesuch an die Wolga

Dort wurde über die Rückkehr von Hans Schuetz nach Atkarsk und das Interesse und die neue Freundschaft zwischen Atkarsker Bürgern und Deutschland berichtet und u.a. auch erwähnt, dass Hans Schuetz ein Buch über seine Kriegszeit und Kriegsgefangenschaft in Russland, zeitweise auch in Atkarsk, geschrieben und veröffentlicht hat:

Dawai, Dawai
von Hans Schuetz
ISBN3-89781-021-2
LIT AT-Edition

Da wir zunächst in Deutschland keine Bezugsquelle für das Buch fanden, haben wir die US-englische Version bei einem Antiquariat in den Staaten gekauft. Kurz vor Weihnachten, beim Erstellen der Bibliografie entdeckten wir dann, dass der deutsche Verlag das Buch noch in der Backlist führt und dann auch innerhalb weniger Tage geliefert hat.

Hans Martin fand das 'ganz interessant' und ließ sich die Stellen vorlesen, die mit Atkarsk zu tun hatten und begegnete dabei Personen aus der Zeit 1944 / 1945, insbesondere den Arzt Dr. Hugo Rüd und die Chefärztin des Lazaretts, die ihm die Musik und seine frühe Rückkehr nach Deutschland ermöglicht hatten.

Dann, im März 2007 bestellte W.H. aus Hamburg die CD mit der Weihnachtskantate ... Fünf Monate später erhielt Hugo E. Martin die folgende eMail:

Sehr geehrter Herr Martin,
als ehemaliger Atkarsk-Einwohner habe ich mit großem Interesse die Informationen über den Komponist Hans Martin und seine Atkarsker Weihnachtskantate auf Ihrer Homepage gelesen.

Ich habe die Atkarsker Weihnachtskantate bei Conventus Musicus bestellt und zusammen mit den Informationen von Ihrer Seite meinen Freunden im Atkarsker Heimatmuseum gegeben.

Sie waren auch fasziniert und haben einen Artikel in einer lokalen und in einer regionalen Zeitung geschrieben. Diese Information hat großes Interesse in der Bevölkerung hervorgerufen.

Der Museumsleiter hat mich gebeten, die Adresse von Herrn Hans Martin zu erfahren, um möglicherweise Kontakt aufzunehmen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir dabei helfen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

W. H.


((Fortsetzung folgt))

Jahr 2006

Zeitungsberichte und Kritiken (Auszug)




Bilder aus dem Familienalbum


Hans Martin an seinem Lieblingsinstrument der letzten Jahre (2006)


Der Thron im Wohnzimmer und bevorzugte Aufenthalt in den letzten Jahren






Christoph und Margarete sind zu Besuch und entführen die Eltern in den Garten



?? Christoph, stimmt das Datum??

Jahr 2005

((Platzhalter))

Jahr 2004

Aus dem Familien Album

Das Fenster zur Straße -
Willkommensgruß und Abschiedswinken, 50 Jahre


Hans und Lilo Martin am Fenster Ihrer Wohnung in Würzburg


Martin Familien-Reunion - Abschluss in Bad Homburg

Jahr 2003

Aus dem Familienalbum


Mitglieder des Kirchenchores, Hans + Lilo Martin
vor Pfarrkirche St. Gertraud, Wuerzburg




Das kleine Martin Familientreffen in Trennfeld

Jahr 2002

Aus dem Leben von Hans Martin

Abschied vom Dienst als Organisten und Chorleiters in St. Gertraud

Nach 46 Jahren beendet Hans Martin, im Alter von 86 Jahren, seinen kirchenmusikalischen Dienst für die Pfarrgemeinde St. Gertraud und seine aktive 66-jährige Tätigkeit als Kirchenmusiker (u.a. Michaelskirche, Hofkirche, Neubaukirche und St. Gertraud in Würzburg; sowie in Erlenbach, Helmstadt und Ebern) und Orgellehrer


Blick auf die Pfarrkirche St. Gertraud, Würzburg
Quelle: Titelseite der Jubiläumsfestschrift von Pfarrer Alfred Rost im Jahre 1983


Eingang zur Pfarrkirche St. Gertraud, Würzburg
Foto: Carsten Winterfeldt, orgelwelt.eu


Kirchenschiff und Chorraum St. Gertraud, Würzburg
Foto: Carsten Winterfeldt, orgelwelt.eu



Die orgel von St. Gertraud, Würzburg
Foto: Carsten Winterfeldt, orgelwelt.eu



Der Kirchenchor vor der Pfarrkirche St. Gertraud



Der Kirchenchor im Chorraum der Pfarrkirche St. Gertraud

Ritter des Silvester-Ordens


Hans Martin erhält für seine Verdienste den päpstlichen Silvester-Orden (August 2002)

Zeitungsberichte und Kritiken (Auszug)

Im Juli 2002 beendet Hans Martin seinen kirchenmusikalische Dienst in der Pfarrei St. Gertraud, mit dem Abschlusssgottesdient zur Ewigen Anbetung. Die Lokalzeitung Mainpost / Volksblatt schreibt dazu auf mainpost.de (4. Juli 2002)

Quelle: http://www.mainpost.de/regional/vbwue/1076,1708503.html

Chor singt sein letztes Te Deum

Würzburg Mit der Gestaltung des Abschlussgottesdienstes zur Ewigen Anbetung um 19 Uhr endet am heutigen Freitag die Arbeit des Pleicher Kirchenchores. Nach 85 Jahren wird der Chor aufgelöst, teilte der 86 Jahre alte Leiter Hans Martin mit. Er muss aus gesundheitlichen und Altersgründen seine Aufgaben in der Pfarrei St. Gertraud aufgeben.

Seit 1956, also 46 Jahre lang, prägte Hans Martin als Organist, Dirigent, Komponist und Lehrer die Gottesdienste und die Kirchenmusik in der Pleicher Gemeinde. Einige Chormitglieder, die heute zum letzten Mal auftreten, sind bereits 80 Jahre alt und bis zu sechzig Jahre im Chor dabei.

Gemeinsam mit ihrem Chorleiter ist die Gruppe alt geworden, doch Kraft und Stimmen haben nachgelassen. Das "Te Deum" am heutigen Abend soll die lange Tradition des Kirchenchores von St. Gertraud würdig beenden.

Weitere Zeitungsberichte aus dem Jahr 2002







Bilder aus dem Familienalbum

Jahr 2001

Besuch in Berlin 13. – 20.08.2001

Aus dem Programm
- Besuch im Berliner Zoo
- Konzert: Die 10 Tenöre (Bar-jeder-Vernunft)
- iMAX Gand Canyon
- Deutschen Dom, Lustgarten, Bebel Platz und St. Hedwigs Kathedrale
- Besichtigung Schloss Charlottenburg
- Gustav Mahler Jugendorchester International unter der Leitung von Iván Fischer
Sopranistin Amanda Roocroft
- Biergarten im Rudolph Wilde Park (Goldener Hirsch!)
- Botanischer Garten Berlin, Potsdamer Platz und Kanzleramt

Bilder aus dem Familienalbum

Hans & Lilo Martin zu Besuch in Berlin



Jahr 2000

((Platzhalter))

Jahr 1999

Hans Martin erhält das Bundesverdienstkreuz am Band








Aus dem Werke-Verzeichnis 1999

Graduale zu Weihnachten
für 4-st. gemischten Cho, Gemeinde und Orgel
Gotteslob 149/1
1. Dezember 1999 in Würzburg

Kommt, lasst dem Herrn
Kehrvers und Psalm 95
für Gemeinde, 4-st. gemischten Chor und Orgel
1. Dezember 1999 in Würzburg

Singet dem Herrn ein neues Lied
Kehrvers und Psalm 96
für Gemeinde, 4-st. gemischten Chor und Orgel
1. Dezember 1999 in Würzburg

Nun freut euch, ihr Christen
für Gemeinde, 4-st. gemischten Chor und Orgel
Gotteslob 143
1. Dezember 1999 in Würzburg

Alleluja zu Weihnachten
für Schola, Gemeinde und Orgel
Gotteslob 530/3
1. Dezember 1999 in Würzburg


Zeitungsberichte und Kritiken (Auszug)


(Teil2)


Bilder aus dem Familienalbum

Jahr 1998

Aus dem Fotoalbum der Familie




Aus dem Werke-Verzeichnis 1998

Der Herr ist König
für Gemeinde, 4-st. gemischten Chor und Orgel
Gotteslob 652
5. Juli 1998 in Würzburg