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Weiterführende Informationen (Auswahl)

Eintrag in der deutschen Wikipedia unter Hans_Martin Komponist

- Hier im Blog weiterlesen: Aus dem Leben von Hans Martin (Komponist)

- Hans Martin Werke-Verzeichnis (PDF)

- Weihnachtskantate kehrt nach Atkarsk zurück
Saratovskie vesti 8-Mai-2007, Atkarsk Gazetta 19-Mai-2007

- Sammlung zu Johanna Wolff, aka Hanneken (1858 - 1943)

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12.01.2009

Noch kurz vor dem 151. Geburtstag von Johanna Wolff

Caroline Johanna Wolff, geb. Kielich
aka Hanneken; aka Wolff-Hamburg; aka Hanna Wolff


- Auszug - mehr auf der neuen Website Johanna Wolff

* 30. Januar 1858 Tilsit, Ostpreußen / heute Sowetsk, Russland
† 3. Mai 1943 in Orselina, Schweiz


Autograph nach einem Gemälde von 1930 (ca.)
Quelle: Archive Hugo E. Martin, Berlin


Caroline Johanna Wolff, geb. Kielich war eine in ihrer Zeit viel publizierte und bekannte Schriftstellerin und seit 1897 mit dem Kaufmann Gustav Otto Wolff, Hamburg (1872 - 1943) verheiratet.

Ihre Eltern: Johann Adolf Kielich und Caroline, geb. Lukoschewitz

Gustav Otto Wolff
* 3-April-1872, Hamburg
† 9-Mai-1943, Orselina, Schweiz



Gustav Otto Wolff war zunächst Prokurist im elterlichen Betrieb, dann Partner und zuletzt Alleininhaber des Handelshauses. Gustav Wolff war gebildet, sprachenbegabt und weit gereist. Er spielte in seiner Freizeit Geige und hat anfangs selbst schriftstellersch betätigt u.a. ein Reiseführer Capri (1893), Die Beichte des Mönches (1898) und gemeinsam mit Johanna Wolff das Drama Ahasver (1899)

Die Eltern von Gustav: Otto Wolf und Ida, geb. Strube

Johanna Wolff, die Tochter des Schumachers Adolf Kielich, hat schon im Alter von 6 Jahren den Vater und bald darauf die Mutter verloren. Die Stadtwaise wurde von der Fürsorge zu einer Pflegemutter, der Nachbarin Frau Misch vermittelt. Sie war sehr streng zu dem Kind. Zu Essen bekam sie wenig. In dieser Zeit fand sie Halt und Unterstützung durch den Sohn Heiner der Pflegemutter und ihre Klassenlehrerin Fräulein Bitt. Diese nahm sie oft zu sich nach Hause, damit sie ihr beim Haushalt zur Hand gehen konnte. Dafür bekam sie dann von ihr immer genug und immer etwas besonders Leckeres zu essen.

Mit 17 Jahren lernte sie einen jungen Prediger der christlich Gemeinschaft der Mucher, Vater Ubschat kennen, der sie nach Memel zu seiner Frau und den Kindern brachte und als Haushaltshilfe beschäftigte. Er setzte sich sehr für ihre Aus- und Weiterbildung ein und sorgte dann auch dafür, dass sie nach seiner Versetzung eine Ausbildung als Kinderpflegerin absolvieren konnte.

Im Jahr 1877 wurde Johanna als Diakonissin aufgenommen und für verschiedene Aufgaben im Mutterhaus und im Außendienst eingesetzt. Nach ihrem Austritt war sie ab 1887 dann als Rotkreuzschwester in Hamburg, später auch für einige Jahre in Wien tätig.

Im Jahre 1897 (am 19. August) heiratete sie Otto Gustav Wolff, Hamburg (1872 – 1943) gegen den erklärten Willen der Familie von Gustav Wolff ... mehr hier unter Leben und Werk
siehe auch Wikipedia [DE] [EN]

Bilder aus dem Leben von Johanna Wolff



Johanna Kielich als Rotkreuz-Krankenschwester in Hamburg




Johanna Wolff um 1900




Johanna Wolff am 12. November 1932
, Erimitage Orselina



Domizil von Johanna und Gustav Wolff
die Erimitage in Orselina, Schweiz


Hannekens - Johanna Wolff's Grab
auf dem Friedhof von Mergoscia (Schweiz) nach einer Zeichnung von Erich Behrendt

Alle Abbildungen aus Johanna Wolff - Leben und Werk,
Hrsg. Landmannschaft-Ostpreußen, Hamburg (ca. 1970)
- damals im Besitz des Archiv Heinz Grothe Berlin († 1990)

Hanneken's Grab im Januar 2009



Quelle: Beatrice Morena, Mergoscia

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Mehr Fotos zu Johanna Wolff
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Das Werke-Verzeichnis Johanna Wolff
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40 Lieder von Hans Martin nach Texten von Johanna Wolff
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